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gruppe3:stadtbevoelkerung

Stadtverkehr

Immer mehr Menschen zieht es aus privaten oder beruflichen Gründen in die Stadt. Die Urbanisierung hat zur Folge, dass sich der Verkehr in den Städten verdichtet und dabei mehr Emissionen ausgestoßen werden. Neben den umweltbezogenen Aspekten spielt unter anderem auch die gesundheitliche Gefährdung der Stadtbewohner dabei eine große Rolle. Da die Mobilität der Menschen dennoch unverzichtbar ist und beispielsweise Berufstätige auch in größeren Städten ihren Arbeitsplatz ungehindert erreichen müssen, ist es wichtig ein Konzept zu entwickeln, welches alle Aspekte berücksichtigt und bei dem es keine Nachteile gegenüber dem bisherigen Stadtverkehr gibt.

Bedarfsgerechte Infrastruktur

Eine optimale Lösung ist die Elektromobilität, welche bereits von vielen Städten weltweit genutzt wird. So wäre es auch für Regensburg eine Option, den Stadtverkehr auf diese Weise umzurüsten. Für den Aufbau einer solchen Infrastruktur bedarf es jedoch vieler Überlegungen und Planungen.1) Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen, trägt auch die schon vorhandene Infrastruktur einen Teil dazu bei, Modelle für die elektromobile Stadt zu verwirklichen. Die vielen Radwege in Regensburg erleichtern beispielsweise die Nutzung von E-Bikes und Pedelecs. Auch die vorhandenen öffentlichen Ladesäulen führen dazu, dass seit einiger Zeit viele Regensburger Elektro-Fahrräder besitzen.

Um die Infrastruktur auch auf elektromobile Fahrzeuge für die Straße umzurüsten, gibt es mehrere Gesichtspunkte zu beachten.

E-Busse

Bietet die Stadt zum Beispiel die Möglichkeit, das Straßennetz mit Leitungen für Elektrobusse, auszustatten, ist dies ein guter Start für den Umstieg auf eine umweltfreundliche Personenbeförderung. Da Regensburg eine Universitätsstadt mit sehr vielen Studenten ist und diese täglich vor allem mit dem Bus zur Universität oder Hochschule fahren, deckt das Busnetz einen großen Teil des Stadtverkehrs ab.

E-Autos

Aber auch Elektroautos lohnen sich für die Stadt. Primär bieten sie sich für Kurzstreckenfahrten im Stadtgebiet an.2) Zum Laden der Autos ist eine Ladestation, die öffentlich zugänglich ist, notwendig. Um den Verkehr in der Innenstadt nicht zu verdichten, sind solche Ladestationen in Parkhäusern bzw. Fahrzeugparks außerhalb des Stadtkerns von Vorteil. 3) Die Ausrüstung hierfür erweist sich abgesehen vom technischen Aufbau meist als unproblematisch. An einigen Standorten in Regensburg gibt es bereits solche Ladeplätze, die auch schon von E-Autos genutzt werden. Hierbei ist auch das Carsharing ein großes Thema. Doch nicht nur für Privatpersonen ist die Elektromobilität im Allgemeinen ein interessanter Aspekt. Unternehmen, deren Firmenwagen meist in der Stadt unterwegs sind, wie zum Beispiel Taxiunternehmen, aber auch andere Berufsfelder, profitieren davon.

Ziel ist es, die Stadt Regensburg weiterhin auf die zukünftige Elektromobilität vorzubereiten, um die Infrastruktur effizient und umweltfreundlich zu optimieren.

gruppe3/stadtbevoelkerung.txt · Zuletzt geändert: 2013/11/25 08:28 von ssteiner