Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


gruppe3:landbevoelkerung

Umland der Stadt Regensburg

Die Region Regensburg erstreckt sich von der geographischen Mitte Bayerns bis an die Grenze zur Tschechischen Republik und bildet das Zentrum zwischen München, Nürnberg und Pilsen. Sie umfasst die Gebiete der Landkreise Cham, Neumarkt i.d.OPf., Regensburg und den überwiegenden Teil des Landkreises Kelheim, sowie die kreisfreie Stadt Regensburg. 1)

Die Attraktivität der Wohnstandorte in den Umlandgemeinden steigt. Mittlerweile weist die Region ein vergleichsweise stärkeres Bevölkerungswachstum, als die Kernstadt selbst auf. 2) In Anbetracht dieser Entwicklung ist es sinnvoll die Infrastruktur für Elektromobilität auch im ländlichen Raum auszubauen. www.region-regensburg.de_images_umfeld11.jpg

Gebietskategorien, Zentrale Orte und Entwicklungsachsen

Durch die starke Zentrumsfunktion der Stadt Regensburg, die den gesamten Wirtschaftsraum prägt, ergibt sich eine hohe Anzahl an Berufspendlern. Das eigene Auto und sogar das Zweitauto ist häufig unverzichtbar. Die zurückgelegten Distanzen bewegen sich im Rahmen der Reichweite von gängigen Elektromobilen.

Rahmenbedingungen für Elektromobilität im ländlichen Raum

Auch im ländlichen Raum gewinnt die Elektromobilität zunehmend an Bedeutung. Im Gegensatz zu vielen Stadtgebieten mit wohnungsnahen Versorgungsangeboten sind die Menschen hier auf das Auto angewiesen. Damit bieten sich gerade in ländlichen Gemeinden erhebliche Potenziale für umwelt- und klimafreundliche Mobilitätsformen.

Elektromobilität auf dem Land wird sich vor allem auf private Fahrzeuge beschränken, die während des Tages, oder über Nacht im eigenen Haus geladen werden. Öffentliche Ladesäulen sollen auf den Entwicklungsachsen der Region errichtet werden und so einen Grundstein für die Elektrifizierung der Mobilität legen. Region Regensburg, Zentrale Orte und Entwicklung

Rahmenbedingungen und Voraussetzungen
  • Vor allem individuelle Elektromobilität
  • Mangelhafte ÖPNV-Angebote im ländlichen Raum
    • Gute Anbindung an den ÖPNV
    • Lücken im ÖPNV schließen
    • Spezielle Angebote für Pendler
  • Dezentral produzierte elektrische Energie (vor allem von privaten Photovoltaikanlagen) kann integriert werden
    • Steigerung des Eigenverbrauchs, Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage steigt (Demand-Side-Management)
    • Kappung der „Mittagsspitze“ der PV-Einspeisung ist anzustreben
  • Ausreichende Dimensionierung des Verteilnetzes der elektrischen Energieversorgung
  • Aufbau von Ladesäulen an sinnvollen Orten

Es ist zu erwarten, dass ein, in der Stadt Regensburg angesiedeltes Car-Sharing-Angebot, aufgrund der Wichtigkeit des eigenen Fahrzeuges auf dem Land kaum genutzt werden wird. In den sich stark entwickelnden Städten Neumarkt i.d. Opf., Cham, Kehlheim und Schwandorf, die alle durchaus in Reichweite von Regensburg liegen, sollten Anlaufpunkte des Car-Sharing-Angebots aufgebaut werden. Dies könnte in Form von speziell reservierten Parkplätzen mit Ladesäulen geschehen. Diese sollten wiederum an den Verknüpfungspunkten zu anderen Verkehrssystemen (Bahn, Autobahn) errichtet werden.

Verknüpfungspunkte zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)

Im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs sind einige Schienenverbindungen und das Netz des Regensburger Verkehrsverbundes (RVV) zu nennen. Dieses ist in den meisten Regionen relativ gut ausgebaut, weist jedoch aufgrund von wirtschaftlich nicht interessanten Teilstrecken, erhebliche Lücken auf. Vor allem die Querverbindungen zwischen den Orten sind schwer durch Busse zu realisieren. Elektroautos könnten die Lücken im öffentlichen Nahverkehr schließen und zusammen mit der Fahrkarte für Bus und Bahn bezahlt werden. Die Preise der Elektroautonutzung sollen günstig gehalten werden und sich an den City-Tarifen des ÖPNV orientieren.3)

Strohmayer, Bernhard 2013/09/28 13:24

gruppe3/landbevoelkerung.txt · Zuletzt geändert: 2013/11/25 08:53 von ssteiner