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E-Autos

In Deutschland verfügbare Serienfahrzeuge

Übersicht auf dem deutschen Markt verfügbarer Elektro-PKW

Inzwischen beschäftigen sich so gut wie alle Autohersteller mit der Entwicklung von Elektrofahrzeugen. Einige Modelle sind bereits verfügbar. Die meisten davon Klein- und Kompaktfahrzeuge, wie die baugleichen Mitsubishi i-Miev, Peugeout ION und Citroen C-Zero. Daneben gibt es auch erste Sportwagen und z.B. mit dem Kleinbus Vito E-Cell auch als Nutzfahrzeug denkbare Modelle. Es sind darüberhinaus zahlreiche Elektrofahrzeuge für die nahe Zukunft angekündigt, wie z.B. der BMW i3 für November 2013. 1) Die Reichweite beträgt bei den heute verfügbaren Modellen meist zwischen 100 und 200 km und liegt damit noch deutlich unter der Reichweite von konventionellen Fahrzeugen. Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist die Dauer des Ladevorgangs, die mit ca. 30 min bei Schnellladung auf 80% der Kapazität oder mehreren Stunden bei normaler Ladung auf 100% deutlich über der Dauer des Tankvorgangs bei Verbrennungsmotoren liegt.

BMW i3 Mitshubishi i-MiEV Nissan Leaf

Verbreitung und Infrastruktur

Die Anzahl der Neuzulassungen für Elektrofahrzeuge ist in Deutschland vergleichsweise gering 2), ihr Gesamtanteil an zugelassenen PKW macht mit 7.114 von 43.431.124 zugelassenen PKW (Stand 1.1.2013) etwa 0,016 Prozent aus. 3)
Lademöglichkeiten in Form von E-Zapfsäulen sind bisher fast nur in Ballungszentren vorzufinden. Insgesamt gibt es deutschlandweit 1.937 solcher Säulen (Stand 2011).4)
Die geringe Durchsetzung stellt ein erhebliches Problem dar, da Kunden aufgrund des mangelnden Ladesäulennetzes skeptisch sind und Investitionen in dieses Netz daher nur zögerlich getätigt werden. Die Problematik wird dadurch verschärft, dass es noch keinen einheitlichen Standard für das Ladesystem gibt. Um die Anschaffung von Elektroautos zu fördern sind 80.000 öffentliche Ladestationen in Planung. Die Kosten hierfür belaufen sich auf acht Milliarden Euro. 5)


6)

Nutzungsbereiche und -gruppen

Privatfahrzeug

Aufgrund der bisher geringeren Reichweite und dem in der Regel mehrstündigen Ladevorgang eignen sich Elektrofahrzeuge nicht für alle Bevölkerungsgruppen. Berufspendler, die täglich lange Strecken zurücklegen, hätten hiermit wohl erhebliche Schwierigkeiten, während die Problematik im innerstädtischen Bereich eher in den Hintergrund tritt. Für Schüler und Studenten kommen ePKWs, wie auch schon konventionelle PKWs, aufgrund der hohen Anschaffungs- und Betriebskosten in der Regel nicht in Frage. Für Senioren können ePKWs sinnvoll sein, da oft nur kurze Strecken zurückgelegt werden und diese auch nicht zwingend täglich. Allgemein betrachtet macht auch der Wohnort, z.B. aufgrund der unterschiedlichen Strukturdichten in der Stadt und auf dem Land, einen erheblichen Unterschied für die Zweckmäßigkeit von E-PKWs nach heutiger Technik.

Car-Sharing/ Verleihsysteme

eCar-Sharing Car-Sharing ist laut Umfragen für die deutschen Arbeitnehmer immer wichtiger, so können z.B. Unternehmen ihren Angestellten eine Flotte an Fahrzeugen eines Drittanbieters zur Verfügung stellen. Da sich mehr als jedes zweite Unternehmen vorstellen kann, Elektrofahrzeuge dafür einzusetzen, wäre dies eine Chance dem Markt für E-PKWs einen Aufschwung zu verschaffen. Die dadurch entstehende Infrastruktur könnte der Skepsis der Privatkunden entgegenwirken und so die Verbreitung beschleunigen.7)

Chmielewski, Stefan 2013/09/28 12:38

gruppe3/e-autos.txt · Zuletzt geändert: 2013/12/06 10:12 von ssteiner