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gruppe3:carsharing_in_den_usa

Carsharing in Amerika

Besonders erfolgreich ist das Carsharing Modell in den USA. In Metropolen, wie zum Beispiel New York besitzen 55% der New Yorker Haushalte kein eigenes Fahrzeug.

Gründe, die gegen ein eigenes Fahrzeug sprechen sind unter anderem hohe Benzinpreise, das Verkehrsaufkommen, hohe Unfallraten und der Parkplatzmangel.

Zipcar war eines der ersten Carsharing Unternehmen in Amerika, welches einen Kundenstamm von 700.000 Mitgliedern vorweisen konnte und neben New York auch in 20 anderen Regionen Amerikas vertreten war. Die erfolgreiche Firma wurde von Avis Budget aufgekauft. 1) Car2go, eine Idee von Daimler und Europcar, bietet Carsharing bisher an 40 bis 50 europäischen und 30 amerikanischen Standorten an. Das erste Carsharing Experiment startete in Ulm geflogt von Austin, Texas. Im März 2011 wurden die bisher je 200 Fahrzeuge in Ulm und Austin durch je 300 Fahrzeuge der neu entwickelten smart „car2go edition“ mit Solardach ersetz. 2) Auch die Amerikaner haben teilweise Ihre Einstellung zu großen, benzinschluckenden Autos überdacht und können sich mittlerweile Carsharing vorstellen. Bisher gibt es allerdings von Daimler keine Aussagen über die Rentabilität von Carsharing. 3)

https://www.car2go.com/de/berlin/

Elektromobilität in Kalifornien

In Europa, ins Besondere in Deutschland, wird die Automobilindustrie als Staatsangelegenheit betrachtet. In Kalifornien widmen sich dagegen die Unternehmen alleine dem Thema Elektromobilität. Hier gilt die Entwicklung von Elektromobilität als das Geschäftsmodell der Zukunft. Der Hersteller Tesla Motors aus San Carlos präsentierte bereits 2006 den Tesla Roadster, einen vollständig elektrisch betriebenen zweisitzigen Sportwagen. Dieser sieht zum einen sehr gut aus und zum anderen konnte er durch imposante technische Daten für Aufmerksamkeit sorgen. Seit 2008 ist der Tesla Roadster schon als Serienmodell verfügbar.

Die Beschleunigung des Roadster entspricht der eines Motorrads, so erreicht er mit seinem 185-kW-Motor in vier Sekunden eine Beschleunigung von null auf hundert. Bei der Bremsbetätigung fungiert der Motor als Generator und lädt den Akku. Mit einer Ladung wird eine Reichweite von über 300 Kilometern ermöglicht, für die allermeisten Fahrten also mehr als genug.

Nach Vorstellung der Entwickler soll der Tank- bzw. Ladevorgang nachts in der eigenen Garage stattfinden. Grund hierfür ist, dass Kaliforniens Windparks zu dieser Zeit reichlich billigen Strom liefern, der sonst ungenutzt bleibt. Durch Windstrom verfügt Kalifornien derzeit bereits 2,4 Millionen kW „grünen Strom“. Durch die nächtliche Aufladung kann somit eine preiswerte Alternative im Vergleich zu Benzinautos geschaffen werden.

Um das Angebot auszuweiten hat Tesla 2011 nachträglich eine familienfreundliche Limousine auf den Markt gebracht.4)

gruppe3/carsharing_in_den_usa.txt · Zuletzt geändert: 2013/12/09 17:31 von ssteiner