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E-Mobilität und Carsharing in Regensburg − Soziale Aspekte nachhaltiger Mobilität

Das Projekt

Leitung

Das Projekt wird vom Kompetenzzentrum Institut für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung (IST) der Ostbayrischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) durchgeführt. Verantwortlich sind Prof. Dr. Sonja Haug (sozialwissenschaftliche Aspekte) und Prof. Dr. Karsten Weber (Technikfolgenforschung).

Ziele einer nachhaltigen Mobilität sind unter anderem die Reduktion der Emissionen von Luftschadstoffen, die Verringerung der Lärmbelastung, der Schutz von Natur- und Landschaftsräumen und die Erhöhung der städtischen Lebensqualität; damit werden alle drei Säulen der Nachhaltigkeit angesprochen.

Die Bayerische Staatsregierung hat 2011 den Entwurf der Bayerischen Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen und diese in einem Dialogverfahren zur Diskussion gestellt. Darunter fallen Ziele, wie der verstärkte Einsatz von regenerativer Energie im Verkehr und der Ausbau innovativer Technologien, insbesondere durch Elektromobilität. Weitere Ziele sind die Verbesserung der Barrierefreiheit, sowie die Optimierung von Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit des öffentlichen Verkehrs.

Maßnahmen hierfür sind u.a. ein optimiertes Gesamtverkehrssystem und eine Mobilitätsstrategie mit dem Ziel bestmöglicher Kombination der Verkehrsträger und die Weiterentwicklung von Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit im Verkehr. Der Verkehrsclub Deutschland fordert in seiner Stellungnahme u.a., dass beim städtischen ÖPNV elektrische Antriebe zu forcieren sind, die öffentliche Nutzung von PKWs (z.B. Carsharing, Anrufsammeltaxi) stärker herausgestellt und die Information über die Verkehrsangebote über die Einführung von Mobilitätszentralen verbessert werden sollte.

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Forschungsfragen

Das Projekt CaSh im Kontext der bedarfs- und problemorientierten Technikfolgenforschung (demand pull) setzt vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeitsstrategie an und verbindet diese mit dem demographischen Wandel der Region. Leitfragen sind:

  • Wie können die Bedingungen für eine nachhaltige Mobilität für unterschiedliche Zielgruppen gewährleistet werden?
  • Welche Verkehrsmittel sind für ältere und hochbetagte Menschen, für Berufspendler, für Studierende und für Stadtbewohner, die sich kein eigenes Fahrzeug leisten können oder wollen geeignet?
  • Wie können öffentlicher Nahverkehr und Individualverkehr ineinandergreifen (Stichwort multimodaler Verkehr)?
  • Wie stellt sich die Situation bei abnehmender Bevölkerungsdichte im ländlichen Raum dar? Wie sind hierbei die Potenziale von E-Mobilität und Carsharing in Regensburg und der Region zu bewerten?
  • Die Vernetzung des innerstädtischen Verkehrs und der Verkehrsverbindungen in den ländlichen Raum sind hierbei von entscheidender Bedeutung. Welche Ansätze gibt es bereits, welche zukünftigen Möglichkeiten werden von Experten gesehen?
  • Für welche Personengruppen ist ein E-Mobil eine Alternative?
  • Inwieweit sind sie für Berufspendler mit kurzen und mittleren Entfernungen zu empfehlen?
  • E-Mobile sind leise und insofern ideale Fahrzeuge für den innerstädtischen Verkehr, da sie die Lärmbelastung für Anwohner reduzieren. Dagegen gibt es die Forderung, diese mit einem künstlichen Motorengeräusch auszustatten, um sensorisch Beeinträchtigte (Blinde), nicht zu gefährden. Wie wird dies von Experten, Fahrern oder Passanten beurteilt?

Entwicklung von E-Mobilität und Carsharing

Technische Daten

Zielgruppen

Verkehrsmittelarten

Internationaler Vergleich

Fazit

start.txt · Zuletzt geändert: 2014/03/18 17:16 von ssteiner